Rettet den Notarzt in Lütjenburg

 

Die Aktion wird u.a. von unserer Bundestagskandidatin  Birgit Malecha-Nissen unterstützt

Auch die DLRG Lütjenburg schließt sich der Forderung an, das lebensnotwendige Notarzt-System in der bisherigen Form zu erhalten und sagt ihre volle Unterstützung zu!

SPD Stand mit Birgit MalechaSeit ca. 20 Jahren gibt es einen Notarzt in Lütjenburg, jetzt soll er abgeschafft werden, nicht weil ihm die Arbeit fehlt, sondern weil ihm die Verantwortlichen  des Kreises Plön den Geldhahn zudrehen wollen!

(Der Kreis Plön ist laut Gesetz verpflichtet, auch im Raum Lütjenburg für eine ausreichende Bereitstellung von Rettungsmitteln zu sorgen.)

Ende der achtziger Jahre häuften sich auf unseren Straßen

eine Reihe von schwerwiegenden Unfällen mit tödlichem Ausgang, besonders in der dunklen Jahreszeit, wenn der Hubschrauber nicht landen konnte und die Rettungsärzte von Preetz oder Oldenburg wegen der Witterungsverhältnisse oft mehr als 20 Minuten brauchten, um am Einsatzort einzutreffen.

Auch für schwere innere Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle gab es keine schnelle fachkundige Hilfe.

Die hier ansässigen Ärzte  haben dann über mehrere Jahre einen  funktionierenden Rettungsdienst mit kurzen Anfahrzeiten für die Nächte und Wochenenden aufbauen können.  

Von 2006 bis 2007 wurden in einem Jahr 294 Einsätze gefahren, davon die Hälfte bei schweren Unfällen oder lebensbedrohlichen Krankheiten.

Im Dezember 2000 urteilte Landrat Gebel über das „Lütjenburger Modell“:

„Die Bemühungen der Verwaltung, eine für die Bürgerinnen und Bürger im Raum Lütjenburg praktikable und leistungsfähige Lösung zu erarbeiten, sind damit von Erfolg gekrönt“.

Soll das alles jetzt nicht mehr gelten, nur weil sich die AOK aus ihrer freiwilligen Mitfinanzierung des Systems zurückziehen will?

Die ca.100.000 € Kosten, um die es hier geht, sollten nicht zu schade sein, wenn es damit gelingt, in unserer Region mit etwa 17.000 Bewohnern nur ein einziges Leben lebenswert zu erhalten!

Das kann und darf unseren Kreispolitikern nicht gleichgültig sein!

 

Wir Lütjenburger Sozialdemokraten fordern:

Unser Notarzt muss bleiben! 

Keine Sparmaßnahmen auf dem Rücken von Notfall-Patienten!